Gintersdorfer / Klaßen

Foto: Knut Klaßen
Performance: Gintersdorfer/Klaßen “la pute de la joie” Kampnagel Hamburg 2020

Das Performance- und Theaterduo beantwortet die zwölf Fragen unseres Questionnaires

Woran arbeiten Sie gerade?
An unserem Buch aus der Reihe ›Postdramatisches Theater‹.

Welchen Teil Ihrer Arbeit mögen Sie am liebsten, welchen am wenigsten?
Am liebsten: Bausysteme entwerfen, Fotos machen, Geld überweisen. Am wenigsten: Pressematerial sammeln.

Wer oder was hat Sie in Ihrer Arbeit beeinflusst?
Der Architekt Georg Heinrichs und sein Bekenntnis zur Horizontale.

Zu welchem Kunstwerk kehren Sie immer wieder zurück?
Reliefs von Emmanuel Botalatala, le Ministre des Poubelles, die wie Wandzeitungen sind. Formsteinwände von Karl-Heinz Adler und Friedrich Kracht wegen ihrer Elementhaftigkeit.

Was würden Sie machen, wenn Sie keine Kunst machen würden?
Architektur, Design, Grafik.

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?
Er hat neuerdings eine versteckte Bibliothek.

Wo halten Sie sich am liebsten auf?
Auf labilen Ebenen, weil der Handlauf fehlt.

Welchen Raum würden Sie gerne mal betreten?
Otl Aichers Atelierhäuser in Rotis. In einem Atelier kann man die Wand hochkurbeln. Und neue Corona-Theater-Raumlösungen.

Was machen Sie am liebsten, wenn Sie allein sind?
Krixi, Kraxi und die Kroxn hören.

Welches Ding bereichert Ihren Alltag?
Das leichte Fahrradschloss.

Was lesen Sie gerade?
›The Locked Room. Four Years that Shook Art Education, 1969—1973‹, herausgegeben von Rozemin Keshvani—wegen der Vorliebe für die Einhaltung von Regeln.

Ihre letzte Reise vor dem Lockdown? Ihre erste danach?
Vor: Mit der Bahn zum Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Danach: Mit dem Rad über Dresden in den Schwarzwald.

HAU HEBBEL AM UFER
Gintersdorfer/Klaßen ›Our Love Goes To The Absent Performers‹
10 SEP—12 SEP, 17—17.30 Uhr
ABGESAGT Eszter Salamon ›The Valeska Gert Films: Naked Dance #1‹
9 SEP—13 SEP 2020

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